Depression, schau nicht weg

Es gibt leider viele Menschen, die leiden unter den verschiedenen Arten von Depressionen. Leider verliert kaum jemand ein Wort darĂŒber. Die glĂŒcklichen, die dieses GefĂŒhl nicht kennen, können oft das Handeln des betroffenen nicht nachvollziehen.

Es gibt verschiedene GrĂŒnde warum Menschen an Depressionen erkranken. Wenn Menschen aus dem nichts sagen: Und wieder einmal bin ich an diesem Punkt, an dem ich nicht weiss, ob ich noch kĂ€mpfen oder los lassen soll. FĂŒr nicht betroffene völlig stupid, solche Worte zu hören, doch fĂŒr die betroffenen ein eindeutiges Zeichen. Und dich dann jemand noch so blöde fragt: Warum bist du so depressiv, dein Leben ist doch super? Und du dann zur Antwort gibst:  Warum hast du Asthma, hier ist doch genĂŒgend Luft zu atmen. Solche Fragen sind sehr verletzend fĂŒr betroffene. Darum sage ich: Wer Depressiven rĂ€t, einfach mal unter Menschen zu gehen, rĂ€t auch QuerschnittsgelĂ€hmten Sonntags in den Wald joggen zu gehen!

Depressionen sind keine ansteckende Krankheiten. Man kann die Betroffenen in den Arm nehmen und es hilft sogar! Ich finde, wer zuhören kann, hört dich auch, wenn du nichts sagst! Vielleicht haben wir Menschen darum zwei Ohren und nur einen Mund, weil wir viel mehr zuhören als reden sollten! Nur wer selbst Narben auf der Seele hat, kann die Wunden anderer Menschen auch sehen, spĂŒren und begreifen! Denn Liebe bedeutet nicht, HĂ€ndchen zu halten, wenn alles in Ordnung ist, sondern dann nicht loszulassen, wenn es schwierig wird! 

Es gibt Begegnungen, die sind ganz eifach nett und es gibt Begegnungen, da geschieht etwas.. tief in dir, beginnt etwas zu Schwingen. Erst fein und zaghaft, auf einmal immer stĂ€rker. Solche Begegnungen berĂŒhren und erfassen dich, geben dir Raum. Machen dich offen und hell. Solchen Begegnungen sind Kostbarkeiten und wunderbare Geschenke des Lebens an dich.

Es ist die Angst, die uns davon abhĂ€lt, glĂŒcklich zu sein. Wir haben Angst vor ZurĂŒckweisung. Angst vor EnttĂ€uschungen. Angst vor Schmerzen. Angst vor Verlusten. Angst vor Fehlern. Angst vor Einsamkeit. Wir haben Angst vor dem Ungewissen. Aber was kann passieren? Was haben wir zu verlieren? Warum stehen wir unserem GlĂŒck selbst so im Weg?

Es ist Zeit, den Mut zusammen zu nehmen und glĂŒcklich zu werden! Du gewinnst Kraft, Mut und Selbstvertrauen mit jeder Erfahrung, durch welche du innehalten und der Angst ins Gesicht schauen musst. GlĂŒcklich ist, wer verzeiht, was nicht mehr zu Ă€ndern ist! Es sind deine Gedanken, die dich gut oder böse traurig oder glĂŒcklich, arm oder reich machen. Das Worte wehtun, kapieren die meisten nicht! Das Geheimnis der Kommunikation liegt im Respekt, den wir unseren Mitmenschen entgegen bringen sollten. Schaut nicht weg, WORT HALTEN! HAND HALTEN! ZU EINANDER HALTEN! DURCHHALTEN!!đŸŒ»

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