WAKE UP

Es ist doch schon ziemlich lange her, doch es fĂ€llt mir heute nicht mehr so schwer, darĂŒber zu sprechen und mich dabei selbst zu brechen. Ich habe lange darunter gelitten, doch trotz allem mein Leben immer weiter bestritten.

Ich habe viele TrÀnen vergossen und mich dabei von Tag zu Tag immer mehr verschlossen. Ich habe meine besten Freunde losgelassen und sie konnten mich deswegen einfach nicht mehr fassen. Ich war richtig in mich gekehrt und habe mich gegen jede NÀhe nur noch gewehrt.

Zuerst wollte ich in meine eigene Welt fliehen , bis ich mein eigenes Leben sah an mir vorbei ziehen. Ich wollte doch wieder aufstehen und meine eigenen Wege gehen. Ich wollte doch wieder lachen und verrĂŒckte Sachen machen. Ich wollte doch wieder Freude am Leben haben und das nehmen was andere mir an Liebe gaben. Ich wollte doch wieder die Natur geniessen ohne das mir dabei stĂ€ndig die TrĂ€nen fliessen. Ich wollte doch wieder ein normales Leben fĂŒhren, um mich bald wieder selbst zu spĂŒren.

Als der Tag kam, wo ich innerlich wusste, dass sich nun bald etwas Àndern musste.
Das es nun Zeit ist, die TrÀnen abzuwischen und sich wieder unter die Leute zu mischen. 

Das es Zeit ist, sich wieder auf Emotionen einzulassen um mein Leben neu zu verfassen. 
Ich habe mich oft gefragt, warum dies alles so war, doch mir wurde sehr schnell klar, dass ich ganz alleine der Grund dafĂŒr war.

Ich ganz alleine habe mir die Freude am Leben genommen und nicht aus eigener Kraft einfach ein neues Leben begonnen. 

Ich habe immer die Fehler in anderen gesucht und mich dabei selbst oft verflucht.
Ich habe begonnen, in den Spiegel zu sehen und auf einmal kamen mir dann die Ideen.
Ich habe langsam verstanden, warum mich viele Menschen einfach nicht immer so toll fanden.

Als ich von Tag zu Tag wieder mehr mit mir selbst verbunden war, wurde mir einiges klar: Irgendwann ergab dies alles einen Sinn und nun wusste ich endlich, wer ich eigentlich wirklich bin.đŸŒ»

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