Das Opferbewusstsein

Die folgenden Worte basieren auf meiner eigenen Wahrheit und k├Ânnen sehr unangenehm werden.
Nicht nur f├╝r euch, sondern auch f├╝r mich, weil ich diejenige bin, die das anspricht.


Jeder von uns sieht seinen eigenen Nutzen in dieser Zeit.


F├╝r mich ist es ganz klar eine Zeit der Reflektion und der Erkenntnis.


Nat├╝rlich k├Ânnte ich ├╝ber Dinge schreiben, die wir alle bereits erkannt haben und uns deswegen auch ein gutes Gef├╝hl geben.


Doch sollten wir nicht besser ├╝ber diese Dinge sprechen, die wir versuchen, tief in uns versteckt zu halten?
├ťber Dinge, die wir erkennen k├Ânnen, daraus eine Erkenntnis erlangen k├Ânnen und somit auch wieder ein St├╝ck weiter in der Seele wachsen k├Ânnen?


Wollen wir stehenbleiben oder wollen wir weiterkommen?


F├╝r mich ist es auch eine Zeit, um ganz hell zu leuchten.
Ob f├╝r dich diese Worte hell und leuchtend sind oder eher dunkel und negativ, muss jeder f├╝r sich selbst entscheiden.


Jeder von uns hat Dinge in der Vergangenheit erlebt, die uns alle gepr├Ągt haben.
Diese Dinge haben uns vielleicht so sehr verletzt, dass wir heute noch damit zu k├Ąmpfen haben.
Wir haben versucht, sie tief in einem Ecken unserer Seele zu verstecken, jedoch treten sie gerade in dieser Zeit immer wieder an die Oberfl├Ąche.
Und f├╝r dieses immer wieder an die Oberfl├Ąche treten bin ich unendlich dankbar.


Es sollte uns zeigen, dass wir etwas in uns tragen, dass uns immer wieder zur├╝ck in die Vergangenheit zieht.


Dieses etwas kann uns heute daran hindern, v├Âllig frei zu sein und auch frei zu leben.
Doch wir befinden uns in der Zeit, wo wir uns von allem, was wir nicht mehr wollen endlich l├Âsen k├Ânnen.


Egal ob dies gelebte Illusionen sind oder eben unsere Vergangenheit.


Alles braucht seine Zeit.


Auch Wunden brauchen seine Zeit, dass sie heilen k├Ânnen.
Wunden k├Ânnen heilen, man muss dies aber auch zulassen wollen.


Wenn wir unser Verhalten auf unsere Vergangenheit schieben, dann k├Ânnen wir nicht frei werden.
Wenn wir an unserer Vergangenheit festhalten, dann k├Ânnen wir nicht weitergehen.
Wenn wir uns selbst als Opfer sehen, legen wir uns selbst Steine in den eigenen Weg.


Keiner von uns ist ein Opfer.


Wir k├Ânnen uns aber selbst zum Opfer machen, indem wir das nicht erkennen k├Ânnen.


Jeder Mensch ist so wie er ist.


Es gibt Menschen, die uns zu anderen Menschen machen k├Ânnen, jedoch haben wir alle immer wieder die M├Âglichkeit, uns von solchen Erfahrungen zu erholen und den Weg zur├╝ck zu unserer Essenz zu gehen.


Wenn wir dies allerdings nicht wollen, weil wir uns lieber als Opfer sehen wollen, darf das jeder f├╝r sich selbst entscheiden.


Doch die kommende Zeit kennt keine Opfer der Vergangenheit.


Die Zeit l├Ąuft einfach weiter.


Die Ereignisse der Welt werden auch nicht wegen Menschen, die sich als Opfer sehen, damit aufh├Âren & R├╝cksicht auf diese Menschen nehmen.


Diese Zeit wird solche Menschen einfach dort in der Opferrolle stehen lassen und an ihnen vorbeiziehen.


Alles, was an uns vorbeizieht, geh├Ârt der Vergangenheit an.
Alles , was Vergangenheit ist, k├Ânnen wir nicht mehr ├Ąndern aber wir k├Ânnen vergeben.


Wir k├Ânnen uns damit auseinandersetzen & versuchen, diese Dinge zu verarbeiten, so dass sich unsere Wunden wieder heilen k├Ânnen.


Deswegen sollten wir diese Zeit nutzen, um uns mit den unangenehmen Sachen auseinanderzusetzen, so dass wir dann genug stark sind f├╝r die kommende Zeit, die keine R├╝cksicht kennen wird.


Deswegen sollten wir unsere Vergangenheit nicht aus einem Opferbewusstsein sehen, sondern als Antrieb f├╝r die kommende Zeit. 


Wenn wir unsere Vergangenheit loslassen k├Ânnen und somit wieder an Geschwindigkeit gewinnen k├Ânnen, weil uns nichts mehr zur├╝ckh├Ąlt, dann k├Ânnen wir wieder volle Kraft voraus in die kommende Zeit gehen.


Wer stehenbleibt wird von der Zeit eingeholt und zur├╝ckgelassen.


Befreie deine Seele & beginne jetzt damit, dich mit unangenehmen Dinge auseinanderzusetzen, so dass du mit dem Wind durch die kommende Zeit mitfliegen kannst.­čŹâ


Werde dir bewusst, dass du kein Opfer bist.

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