Die Liebe zur Musik

Seit ich klein bin, h├Âre ich Techno.

Ich erinnere mich daran, wie ich als kleines Kind in meinem Zimmer sass und meine geliebte Dream Dance CD rauf und runter geh├Ârt habe.

F├╝r mich war diese Musik ein St├╝ckchen Heimat.

Diese Heimat, welche nicht hier auf diesem Planeten ist.

Ich liebte die metallischen Ger├Ąusche, die mich an die Kl├Ąnge des Universums erinnerten.

Ich liebte auch die Stimmen der Frauen, welche Botschaften in der Musik «versteckt» haben.

Dazu tanzte ich immer in Kreisbewegungen, so wie eben auch das Universum st├Ąndig rotiert.

Die Liebe zu dieser Musik blieb mir bis heute erhalten.

Als ich dann etwas ├Ąlter war, besuchte ich verschiedene Partys auf der ganzen Welt.

F├╝r mich waren diese Partys eine gewisse Zeit lang mein Leben.

Jedes Wochenende verbrachte ich meine Zeit an Partys und auch mit Menschen, ├╝ber die ich dachte, dass sie ebenfalls die Musik f├╝hlen und auch leben.

Ich sah aber immer mehr, dass viele dieser Menschen Drogen brauchten, um die Musik besser zu f├╝hlen.

Es gibt Stimmen, die sagen, dass man diese Musik besser f├╝hlen kann, wenn man dazu Drogen konsumiert.

F├╝r mich war das nie ein Thema, weil ich sehen konnte, was diese Drogen mit den Menschen gemacht haben.

Die Drogen ver├Ąnderten das Wesen der Menschen.

Auf lange Zeit gesehen, haben viele auch diese Drogen gebraucht, um ├╝berhaupt in diese Welt eintauchen zu k├Ânnen.

Als ich dies erkennen konnte, habe ich sofort die ÔÇ×SzeneÔÇť verlassen, weil sie offenbar nicht dieselbe Passion wie ich hatten.

Vielen ging es gar nicht um die Musik, sondern um denn Drogenkonsum.

Es gibt auch Stimmen, die sagen, dass man durch gewisse Substanzen das Bewusstsein erweitern kann.

Ich sehe das ├╝berhaupt nicht so, weil wenn man da auf einem ÔÇ×TrippÔÇť ist, ist die eigene bewusste Wahrnehmung nicht mehr zu 100% da.

Das heisst, man kann sich so auf Grund der derzeitigen, vollgepumpten Wahrnehmung eine Illusion erschaffen, welche schwierig wird erkennen zu k├Ânnen, sobald man wieder ÔÇ×runterÔÇť kommt.

Dadurch man dies nicht erkennen kann, kann man sein eigenes Bewusstsein schw├Ąchen und nicht erweitern.

Dazu kommt noch, dass man durch den Drogenkonsum seinen eigenen K├Ârper v├Âllig damit zerst├Ârt.

Schon alleine wenn man das in Kauf nimmt, seinen K├Ârper durch die Drogen zu zerst├Âren, warum sollte sich dann das eigene Bewusstsein erweitern?

Es gibt auch Menschen, die diese Musik f├╝hlen und auch leben und das alles auch ohne Drogen.

Man kann n├Ąmlich durch das wahrhaftige f├╝hlen der Musik genauso in eine Art Trance kommen.

├ťbrigens ein wundersch├Ânes Gef├╝hl, wenn man eins mit der Musik ist.

Nat├╝rlich darf aber jeder selbst dar├╝ber entscheiden, was er sich selbst und auch seinem K├Ârper zuf├╝gt.

Danke f├╝rs lesen.­čśś

Save the RaveÔŁĄ´ŞĆ

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