Mal eine ganz andere Perspektive

Ich kann mir gut vorstellen, dass die folgenden Worte f├╝r einige etwas aussergew├Âhnlich erscheinen m├Âgen, jedoch gibt es viele verschiedene Perspektiven, welche wir immer wieder einnehmen k├Ânnen.


In diesem Beitrag geht es unter anderem um diesen Stein, welchen ich im Gesicht habe.


Dieser Stein ist aber nicht etwa einfach nur aufgeklebt, sondern seit bald 10 Jahren einen Teil von mir und somit meinen Wegbegleiter, obwohl er eigentlich ein Fremdk├Ârper im K├Ârper ist und um genau diese Fremdk├Ârper oder auch Fremdfarben geht es in meinem heutigen Beitrag.


Ich trage schon seit 16 Jahren Tattoos, welche mich an diesen Ort erinnern, an diesem ich vor dieser Inkarnation war.


Man denkt sich vielleicht, dass Tattoos ┬źerschaffen┬╗ wurden, um dadurch den menschlichen K├Ârper zu ruinieren, indem man sich selbst ┬źverunstaltet┬╗ oder auch Farbe in einen K├Ârper sticht, welche einem dadurch krank machen kann.


Die heutigen Farben sind sicherlich nicht unbedingt gesund, jedoch m├╝ssen diese Farben eine gewisse Auflage erf├╝llen, zumindest hier in der Schweiz.


Doch ich schreibe diesen Beitrag nicht, um euch dazu zu animieren, euch ein Tattoo stechen zu lassen , sondern gerne m├Âchte ich die tiefere Absicht hinter einem Tattoo verbunden mit unserer Entscheidung aufzeigen.


Es gibt viele verschiedene Absichten, weshalb sich Menschen t├Ątowieren lassen, was jedoch hier nicht das Thema ist, weshalb Menschen und sogar die Urv├Âlker dies heute noch tun.


Wir entscheiden uns dazu, ein Tattoo stechen zu lassen und sind sicherlich auch schon aufgeregt, bis wir endlich den Termin wahrnehmen d├╝rfen.


Sobald das Tattoo fertiggestochen ist, kommt die tiefere Absicht, ├╝ber diese ich gerne sprechen m├Âchte.


Nun liegt es an uns, unsere eigene getroffene Entscheidung, ein Tattoo stechen zu lassen, auch wirklich anzunehmen.


N├Ąmlich diese Annahme, dass wir unserem K├Ârper klarmachen, dass nun etwas da ist, was neu und fremd ist.


Der K├Ârper kann dies entweder akzeptieren oder er kann dieses Tattoo oder besser gesagt die Farbe versuchen, wieder aus dem K├Ârper zu schaffen, weil es ja nicht in einen K├Ârper hineingeh├Ârt.


Bei Tattoos kommt dies allerdings etwas weniger h├Ąufiger vor ,als wie bei Piercings.


Wenn man zum Beispiel ein Oberfl├Ąchenpiercing macht, welches nicht wie zum Beispiel bei einer Lippe komplett durchgestochen wird, kann es sein, da sich ja die Haut immer wieder erneuert, dass dieses Piercing mit der Zeit rauswachsen wird, wo dann am Ende einfach eine Narbe ohne vorhandenes Piercing ├╝brigbleiben wird.


Hier spielt genauso unsere eigene Entscheidung eine grosse Rolle, ob dieses Piercing dann rauswachsen wird oder nicht.


Jedoch diesen Stein, welchen ich habe, habe ich wie bereits erw├Ąhnt seit 10 Jahren, was absolut un├╝blich f├╝r dieses ┬źPiercing┬╗ ist.


In Wirklichkeit ist es auch kein normales Piercing, sondern einen Skin Diver, was im Prinzip ├Ąhnlich wie ein Implantat ist.


Vielleicht fragst du dich gerade, weshalb ich mir freiwillig so etwas implantieren lasse, obwohl du auch weisst, dass ich niemals den Chip annehmen w├╝rde.


Gerne erkl├Ąre ich dir es.


Ich trage insgesamt 3 Piercings im Gesicht, obwohl 2 davon eben diese Skin Diver sind.


Je einen auf jeder Seite des Gesichts und oberhalb der Lippe das Medusa Piercing.


Somit ergibt sich f├╝r mich ein Dreieck, was jedoch nicht die wahre Absicht war, um mir vor 2 Tagen eben diesen neuen Skin Diver machen zu lassen.


Dieser neue Skin Diver ist f├╝r mich die Vollendung meines Seins.


Ja du hast richtig gelesen.


Ich spreche hier zwar vom Aussehen und nicht von etwas, was tief in uns drin ist.


Doch bei mir ist das anders.


Seit ich klein bin, habe ich bis 18 immer Ketten getragen, welche mich an den vorigen Ort erinnern, an diesem ich war, bevor ich hier inkarniert bin.


Da ich aber damals damit begonnen habe zu arbeiten, war es nicht mehr m├Âglich, weiterhin so viele Ketten zu tragen, weshalb ich mir mein erstes Tattoo stechen lassen habe.


Innert 4 Jahren war ich fast voll und dabei sp├╝rte ich, dass sich mein wahres Wesen hier in meinem K├Ârper immer mehr manifestierte, deswegen hatte ich auch nie Probleme mit irgendwelchen Tattoos.


Ich habe all diese Tattoos in Liebe angenommen.


Und nun stehe ich vor einer neuen Aufgabe, n├Ąmlich meine Entscheidung anzunehmen, indem ich mich gut um diesen neuen Skin Diver k├╝mmern darf, so dass er dadurch sch├Ân einwachsen kann und dadurch mein Dreieck komplett machen wird.


So einen Skin Diver aber auch behalten zu k├Ânnen, ist eine n├Ąchste Herausforderung, weil diese bei den meisten Menschen nach k├╝rzester Zeit rauswachsen.


Ich hatte mir n├Ąmlich vor einem Jahr schon mal so einen Skin Diver einsetzen lassen, welcher aber meiner Meinung nach nicht an der Stelle gesetzt wurde, wo ich es wollte, wodurch ich damit begann, diesen Skin Diver nicht als einen Teil von mir anzunehmen, weshalb dieser Skin Diver niemals damit begonnen hatte, einfach zu heilen, weshalb ich ihn dann auch rausnehmen musste.


Und genau das meinte ich damit, dass es immer an uns selbst liegt, f├╝r was wir uns entscheiden und wie wir dann mit dieser Entscheidung (Ursache ÔÇô Wirkung) am Ende wirklich umgehen werden.


Auch wenn du meine Entscheidung so wie Handlungen vielleicht nicht nachvollziehen kannst, danke ich dir trotzdem daf├╝r, dass ich mal eine ganz andere Perspektive aufzeigen durfte.ÔŁĄ´ŞĆ

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