Das Leben als Influencer

Ich spreche hier ĂŒber eine Welt, welche nicht real ist, trotzdem wird sie fĂŒr viele Menschen immer realer.
Die virtuelle Welt hat wie alles andere auch 2 Seiten.


Sie kann zum einen dafĂŒr genutzt werden, um sich mit Menschen aus ganzer Welt auszutauschen und sich dabei zu vernetzen.
Sie kann aber zum anderen ein GefĂ€ngnis fĂŒr uns alle werden, wenn wir dies nicht erkennen können.


NatĂŒrlich ist alles immer eine Frage der eigenen Perspektive und auch welche „Position“ wir in der virtuellen Welt haben.


Ich sehe mich zwar selbst nicht als Influencerin, trotzdem bin ich in der virtuellen Welt eine Macherin, welche Menschen hat, die mir deswegen folgen.


Wenn man damit beginnt, seine FĂ€higkeiten, seine Freude, sein Leben mit anderen Menschen zu teilen, ohne dabei einen Druck zu verspĂŒren, ist man der virtuellen Welt noch nicht verfallen.


Doch dies Ă€ndert sich bei den meisten Influencer irgendwann, sobald Zahlen Macht ĂŒber uns Influencer bekommen werden.
Wir können tÀglich immer mehr sehen, dass es immer mehr Menschen gibt, welche uns verfolgen.


Die meisten Influencer kommen dann auf diesen Weg, wo nicht mehr das Herz oder die Freude im Vordergrund steht, sondern eher das Ego.


Die meisten von ihnen, werden sich im Laufe ihrer „Karriere“ massiv verĂ€ndern.


Das können wir vor allem bei diesen Influencer sehen, welche sich durch ihr Aussehen definieren und genau deswegen Menschen haben, die ihnen deswegen folgen.
Ich sehe so viele junge Menschen auf TikTok oder auch Instagram, die sich beginnen, Àusserlich mit zb Lippen aufspritzen zu verÀndern, weil dass ihre Follower von ihnen verlangen.


Folgt man dieser Anweisung seiner Follower nicht, wird man deswegen Follower verlieren.
Verliert man Follower, kann in einem selbst das GefĂŒhl von : Ich mache etwas falsch oder sie mögen mich nicht mehr“ aufkommen, was viele dazu veranlagt, so zu werden, wie es eben die Follower von ihnen verlangen.


Man verÀndert sich dann oder möchte anderen Menschen immer mehr entsprechen, die man nicht mal kennt.


Wir wissen alle, dass wir nur das sein können, was wir sind und nicht das, was wir gerne sein möchten.


Wenn wir dies nun auch auf Telegram beziehen, können wir sehen, wie viele der Kanalbetreiber bereits dieser virtuellen Welt verfallen sind.


Sie machen sich selbst Druck, immer und ĂŒberall liefern zu mĂŒssen, so dass man ja keine Follower verliert.


Auf lange Zeit pures Gift fĂŒr unsere Seele, was auch immer mehr Influencer spĂŒren.


Doch wie kommt man da wieder raus?


Ganz einfach: erkennen, dass diese Welt nicht real ist.


Sie wurde bewusst erschaffen, so dass sich viele Menschen mit dieser nicht realen Welt beginnen werden zu identifizieren.
Eigentlich ein weiteres GefÀngnis, wenn wir dies nicht erkennen können.


Auch fĂŒr die Follower, welche stĂ€ndig darauf warten, bis man neue Infos bekommt oder man auch den Drang hat, stĂ€ndig online zu sein, weil man sonst denkt: Ich verpasse etwas.


Eigentlich krass, wie wir wieder an der Nase herumgefĂŒhrt werden, egal ob Influencer oder Follower.


Wie gesagt, alles hat 2 Seiten.


Der Influencer, welcher seinen Kontent macht und der Follower, welcher denkt, dass dieser Kontent wichtig ist.


Somit machen wir uns im Prinzip gegenseitig voneinander abhÀngig, in einer Welt, welche gar nicht real ist, doch nur die Wenigsten können dies wirklich erkennen.

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